
Aktuelle Kurzinformationen
ROT-ROTe Halbzeitbilanz Brandenburg

DIE LINKE. im Land Brandenburg
Linksfraktion im Landtag Brandenburg
Herzlich willkommen,
als direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis 32 vertrete ich seit 1999 die sozialen Interessen der Gemeinden Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf und der Stadt Strausberg in der LINKEN-Fraktion des Landtages Brandenburg.
Auf dieser Internetseite finden Sie vor allem die Informationen und meine Aktivitäten für den Wahlkreis.
Ich freue mich auf Ihren virtuellen Besuch und auf Ihren persönlichen Besuch in meinem Wahlkreisbüro in Strausberg.
Ihre Kerstin Kaiser
Informationen über meine Arbeit als Fraktionsvorsitzende und weitere Ansprechpartner für überregionale Fragen, finden Sie auf den Seiten der Landtagsfraktion der LINKEN.
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„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“, schrieb Friedrich Schiller 1795. Wenn die Freiheit leidet, sind es oft die Künstler, die das besonders und als Erste zu spüren bekommen - bis heute.
Das Glück, ohne Einschränkungen, Bücher lesen zu können, ist eine über Jahrhunderte hart erkämpfte Freiheit und sie muss überall auf der Welt möglich sein, in China ebenso wie in Lateinamerika oder Afrika. Freier Zugang zu Kunst und Wissen ist ein Menschenrecht.
Warum und welche Bücher vor 79 Jahren in Deutschland brannten, ist deshalb auch als Erinnerung und Mahnung wach zu halten. Vor allem jungen Menschen sollten wissen, warum beispielsweise Bücher von Kästner, Remarque, Tucholsky und Ossietzky in Flammen aufgingen.
DIE LINKE erinnert daran heute mit einer „Lesung gegen das Vergessen“ auf dem Berliner Bebelplatz. Menschen unterschiedlicher Generationen und Herkunft werden Texte von Schriftstellern vorlesen, u.a. mit Beate Klarsfeld, Elfriede Brüning, Gesine Lötzsch, Petra Pau, Hans Coppi, Klaus Lederer, Peter Bause, Andrej Hermlin und Andreas Nachama.
Im Rahmen der bundesweiten Europawoche fand am 9.5.2012 auf dem Internationalen Kinderbauernhof Mümmelmann ein Europatag statt. Neben der sonstigen Arbeit des Kinderbauernhofes noch ein weiterer guter Grund für einen Besuch.
Mit Unterstützung des EU-Infopoint EUROPE DIRECT Frankfurt (Oder) wurde die Veranstaltung inhaltlich vorbereitet und begleitet.Der EU-Infopoint will dazu beitragen, Europa transparenter zu machen, Europabewusstsein zu fördern und zur Mitwirkung bei der Gestaltung Europas anzuregen. Hauptsächlich in Kindergärten, Grundschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und weiterführenden Schulen wird hierzu der Grundstein gelegt. Mit ihrer Hilfe soll dazu beigetragen werden, dass in der heranwachsenden Generation ein Bewusstsein europäischer Zusammengehörigkeit entsteht und Verständnis dafür entwickelt wird, dass in vielen Bereichen unseres Lebens europäische Bezüge wirksam sind und europäische Entscheidungen verlangt werden. Denn Europa ist mehr als ein geographischer Begriff.
Auf der Veranstaltung am 9. Mai hattten Kinder-, Jugend- und Erwachsengruppen die Möglichkeit sich rund um Europa zu informieren. Vor Ort erlebte man: Beamershow, Europapuzzle, Europaquiz, Europapferd zum ausmalen, eine Europatorte selbst gebacken vom Seniorentreff 60+ sowie eine abschließende Buchlesung. Zwei Kindergruppen und der Seniorentreff nutzten die Gelegenheit.
Während des ausführlichen Hofrundgangs mit Besichtigung des Spielplatzes, dem Bauerngarten und der Töpferei bot sich eine gute Gelegenheit über die alltägliche Arbeit, Sorgen und Nöte des Kinderbauernhofes zu sprechen. Die zukünftige Finanzierung des Kinderbauernhofes war das vorrangige Thema. Hier wurden verschiedenste Ideen ausgetauscht, an denen jetzt weiter gearbeitet wird.
Ein Ansatzpunkt ist der Ausbau der Vernetzung mit anderen Vereinen und Einrichtungen in der Region. Denkbar sind hier Schulen, Bildungseinrichtungen, Freizeitvereine und Seniorenvereine. Mit einer Vernetzung auf lokaler, regionaler und internationaler entstehen gute Kontakte und Synergien können genutzt werden. Mit seinem internationalen Ansatz hat der Kinderbauernhof auch gute Chancen auf Fördermitteln für europäische Kinder- und Jugendarbeit.
Am 8. Mai 1945 endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Zweite Weltkrieg in Europa. Dieser Tag war und ist für sehr viele Menschen in unserem Land und weltweit ein Tag der Freude über die Niederlage eines barbarischen Regimes. Dieser Tag ist aber auch ein Tag der Erinnerung an die 50 Millionen Menschen, die in diesem Krieg ihr Leben verloren haben.
Heute wird an vielen Orten in Brandenburg der Tag der Befreiung gewürdigt. Es ist wichtig, die Erinnerung an die Schrecken des Krieges und die Lehren aus der Geschichte wach zu halten, um die neonazistischen „Wölfe im Schafspelz“ zu erkennen, bevor sie sich in Köpfe einschleichen. Neonazis versuchen immer wieder, ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten und Ängste zu schüren. Sei es der jüngste Anschlag auf das Redaktionsbüro der „Lausitzer Rundschau“ oder die Nazidemonstrationen der vergangenen Wochen. Dem stellen auch wir uns entgegen.
Dabei ist es unverzichtbar, sensibel zu bleiben und überall breite Bündnisse zu stärken. Unter dem Dach des landesweiten »Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit« gelang vielen engagierten Menschen in Neuruppin, Wittstock, Frankfurt/Oder und Cottbus kürzlich Großartiges: Sie verstellten mit eigenen Veranstaltungen Neonazis den Weg.

Über 9.500 Mitglieder hat der Landesjagdverband Brandenburg. Das sind Menschen, die in freier Natur ihrem Hobby nachgehen und dabei Leistungen für die Allgemeinheit erbringen. Der Landesjagdverband erfüllt eine wichtige Funktion als Interessenvertreter der Jäger, hat aber auch eine große Verantwortung als anerkannter Naturschutzverband.
Derzeit arbeitet die Landesregierung an einer Änderung jagdlicher Regelungen, um Wildschäden besser vermeiden zu können. Eine Änderung des Jagdgesetzes beabsichtigt die Koalition nicht. Das ist das Ergebnis eines Fachgesprächs, das die Fachpolitiker der Koalition im vergangenen Herbst unter Beteiligung der Jägerschaft und anderer Verbände organisiert haben.
Unter Federführung des Umweltministeriums wird derzeit ein Managementplan zum Wolf erarbeitet. DIE LINKE begrüßt die Einbeziehung der verschiedenen Interessengruppen, die einen möglichst breiten Konsens im Umgang mit dem Wolf gewährleisten soll. Der Landesjagdverband bringt sich in die Diskussion konstruktiv und sachlich ein.
Für DIE LINKE ist der Dialog mit der Jägerschaft wichtig. Ich freue mich deshalb, am diesjährigen Landesjägertag in Paaren teilnehmen zu können.
Premiere am neuen Ort. Die traditionelle 1.Mai Veranstaltung in Strausberg fand dieses Jahr zum ersten Mal in und vor der Tonhalle der Kreismusikschule statt.
Trotz bestem Wetters war es im Saal der Tonhalle so voll, dass viele Gäste stehen mussten. Zusammen mit Landrat Gernot Schmidt und Ver.di-Sekretär Norbert Pass, nutzte auch ich die Gelegenheit das eigentliche Anliegen des 1.Mai ins Gedächtnis zu rufen. Gute Arbeit, Gute Löhne!
Hier noch einige Impressionen
Vor einer Woche titelte die Berliner Zeitung „DIE LINKE, von der wir so lange so wenig Konstruktives gehört haben, unternimmt einen beachtenswerten Versuch, einfach etwas richtig Gutes zu machen. Ihre Initiative, eine Genossenschaft für die zum Verkauf stehenden Wohnungen der staatlichen TLG zu schaffen, verdient alle Unterstützung.“ Diese Unterstützung erhoffen wir uns natürlich vor allem von Euch, unseren Genoss_innen sowie Sympathisant_innen , unseren kommunalen Mandatsträger_innen , Amtsträger_innen mit dem Mandat der LINKEN, denn die Genossenschaft ist das Projekt der LINKEN.
Was ist geschehen?
Bereits seit langem plant die Bundesregierung den Verkauf der 11.500 Wohnungen, die sich im Besitz der staatseigenen Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG) befinden. Ein erster Anlauf zur Privatisierung war 2008 gescheitert, weil die weltweite Finanzkrise auf die Preise drückte. Nun wurden die Wohnungen in einem europaweiten Bieterverfahren zum Verkauf ausgeschrieben. Zwar beteuert die Bundesregierung, sie werde auf soziale Belange achten und eine „Sozialcharta“ in die Kaufverträge einarbeiten, aber das hat bekanntermaßen schon bei früheren Wohnungsprivatisierungen nicht viel gebracht.
DIE LINKE will verhindern, dass diese Wohnungen Gegenstand des spekulativen Erwerbs und der renditemaximierenden Bewirtschaftung durch Investoren werden. Den Bewohner_innen soll die Möglichkeit zur selbstbestimmten, demokratischen und eigenwirtschaftlichen Bewirtschaftung eröffnet werden. Hierzu hat DIE LINKE einen Antrag in den Bundestag eingebracht. Die Debatte zum Antrag hat gezeigt, dass alle anderen Parteien nicht gewillt sind im Interesse der Mieter_innen zu agieren. So wird der Antrag leider wenig Aussicht auf Erfolg haben.
Wie also kann sich DIE LINKE aktiv einbringen, um einen Verkauf der Wohnungen an einen allein rendite-orientierten Hedgefonds mit entsprechend negativen Konsequenzen für die etwa 30.000 betroffenen Mieter_innen abzuwenden. Gemäß der Ausschreibungsbedingungen endet die erste Bieterfrist am 16. April 2012. Es entstand die Idee, eine eigene Genossenschaft zu gründen und sich am Bieterverfahren zu beteiligen.
Etwa 30 Bundestagsmitglieder, haben am 13. April 2012, also gerade noch rechtzeitig vor Ende der Interessenbekundungsfrist die „TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIR WOHNEN“ gegründet und fristgerecht ihr Erwerbsinteresse angemeldet. Im Unterschied zu allen anderen Bieter_innen aber nicht, um das große Immobiliengeschäft zu machen, sondern schlicht, um die TLG Wohnungen langfristig und sozial verträglich für die darin lebenden Mieter_innen zu sichern. Auch der Kauf der „eigenen vier Wände“ wird auf diese Weise für die Wohnungsnutzer_innen möglich.
Das unterbreite Angebot ist kaufmännisch seriös gerechnet und wird durch ein finanzierendes Bankenkonsortium begleitet. Die Genossenschaft ist also kein „Luftschloss“ sondern sie kann durchaus eine realistische Alternative zu einer rein gewinnorientierten Privatisierung werden. Außerdem verfügt die Genossenschaft über eine demokratische Satzung, die ihres gleichen sucht. In der Genossenschaft verfügen die Mitglieder über breite Mitbestimmungs- und Gestaltungsrechte.
Was ist zu tun?
Jede und Jeder, die oder der jetzt in einer dieser Wohnungen lebt, aber auch andere Interessent_innen, Privatpersonen oder juristische Personen, können Mitglieder der Genossenschaft werden, indem sie Genossenschaftsanteile erwerben. Ein Genossenschaftsanteil kostet 51,13 Euro. Jedes Genossenschaftsmitglied muss mindestens zehn Anteile erwerben, macht gut 500 Euro pro Kopf. Hinzu kommen 105 Euro Aufnahmegebühren. Alle wichtigen Informationen findet ihr auf der Seite der Genossenschaft http://www.tlg-fairwohnen.de/
Wir brauchen in einem ersten Schritt so schnell wie möglich mindestens 1.000 Mitglieder. Bitte unterstützt uns, werbt für und informiert über das Vorhaben. Tragt dazu bei, dass das Anliegen der LINKEN Wirklichkeit wird. DIE LINKE würde bundesweit ein neues Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland setzen.
Hier findet Ihr Fragen und Antworten zur Genossenschaft „FAIRWOHNEN“ und zum Bieterverfahren.
Die Aufsichtsratsmitglieder, die Vorstände und weitere Gründungsmitglieder der Genossenschaft FAIR WOHNEN werden schon in den nächsten Wochen „auf Tour“ gehen, um vor allem die betroffenen Mieter_innen über weiter Details, über die Möglichkeiten und Vorteile eines Genossenschaftsbeitritts und die Bedingungen dafür informieren. Die genauen „Tourneedaten“ werden örtlich rechtzeitig bekannt gemacht.
Informationen über die Standorte der Wohnungen der TLG findet ihr hier.
Die Beitrittserklärung muss im Original an den Sitz der Genossenschaft „TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIRWOHNEN i.G.“ geschickt werden.
Adresse:
Treuhandliegenschaftsgenossenschaft FAIR WOHNEN i.G.
Franz-Mehring-Platz 1,
10243 Berlin
In der Hoffnung auf eine breite Unterstützung bei der Umsetzung unseres Projektes„TreuhandliegenschaftsGenossenschaft FAIRWOHNEN i.G.“ verbleiben wir mit solidarischen und herzliche Grüßen
Katrin Kunert, kommunalpolitische Sprecherinder Linksfraktion im Bundestag
Heidrun Bluhm, wohnungspolitische Sprecherinder Linksfraktion im Bundestag

Als sich das Aktionsbündnis 1997 gründete, bestand es aus 29 Organisationen. Heute sind es 65 Mitglieder – die Verbündeten aus ganz Brandenburg haben sich verdoppelt.Das geschah nicht einfach im Selbstlauf, sondern ist maßgeblich dem Engagement der Gründer zu verdanken. Dafür sagt die Fraktion DIE LINKE Dank.
So paradox es klingt, aber den heutigen Tag zu feiern,heißt auch: gut, dass es das Aktionsbündnis gibt! Neofaschistische Strukturen bestehen weiterhin. Es gibt permanent Auseinandersetzungen dieser Gegner der Demokratie mit DemokratInnen, z.B. durch landesweite Aufmärsche, immer wieder stattfindende Provokationen und Anschläge auf Einrichtungen und Projekte.Damit stellen sich erneut Fragen nach der Pflicht und den Möglichkeiten zivilen Ungehorsams: Verfassungsrechte für Verfassungsfeinde? Sitzblockaden - heiligt der Zweck die Mittel?
Das Aktionsbündnis ist als erfahrenes und unverzichtbares Netzwerk tagtäglich gefordert, den neonazistischen Demonstrationen und Veranstaltungen mit wirksamem Widerstand gut abgestimmt zu begegnen.
Das Energiekonzept der Bundesregierung und die willkürlich vorgenommene Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom ist ein Deindustrialisierungskonzept. Bundesweit wird bereits vor einem zweiten Abbau Ost gewarnt.
Nach der Insolvenz der Odersun AG hat nun First Solar angekündigt, sich aus Deutschland zurückzuziehen und den Standort in Frankfurt Oder zu schließen. Diese Ankündigung ist ein herber Schlag für die gesamte Region Ostbrandenburg. In der Brandenburger Photovoltaikindustrie sind insgesamt rund 10.000 Arbeitsplätze entstanden. Damit hat sie sich zu einer strukturbestimmenden Branche in Brandenburg entwickelt.
Gleichzeitig steht die Solarwirtschaft unter erheblichem Druck. Weltweite Überkapazitäten, ein massiver Preisverfall, dramatische Wettbewerbsverzerrungen durch staatliche Subventionen (insbesondere für chinesische Produzenten) sind Gründe dafür. Den Niedergang der Photovoltaikbranche in Deutschland hat aber auch die schwarz-gelbe Bundesregierung mit ihrer Untätigkeit zu verantworten. Mit ihrer Entscheidung zur Absenkung der Einspeisevergütung für Solarstrom hat sie den Unternehmen in Deutschland jegliche Planungs- und Investitionssicherheit genommen und die Krise beschleunigt.
Gleichzeitig hält die Bundesregierung viele Reden zur dringend notwendigen Energiewende. Noch zum Richtfest des zweiten Werks von First Solar sprach die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Katherina Reiche (CDU), von einem Beleg für eine erfolgreiche Klimaschutz- und Wirtschaftspolitik und von attraktiven Rahmenbedingungen in Deutschland. Nicht mal ein Jahr später sind ihre Worte Makulatur.
Vor diesem Hintergrund sollen auch von der Aktuellen Stunde Impulse ausgehen, wie die angeschlagenen Solarunternehmen und die Beschäftigten unterstützt werden können.
Die Fraktion DIE LINKE hat für die kommende Landtagssitzung am 25. April eine Aktuelle Stunde zum Thema “Energiepolitik der Bundesregierung vernichtet Arbeitsplätze in Brandenburg“ beantragt.

Zum Gedenken an den 67. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück
Geschichte nicht ablegen, sondern die Erinnerung an die Geschehnisse wach halten: Das bleibt wichtiger Bestandteil in unserem heutigen Kampf gegen Neonazis und Fremdenfeindlichkeit. Gespräche mit Zeitzeugen sind deshalb ebenso wichtig wie differenziert aufbereitete Ausstellungen, neue Filme und Bücher zu diesem Thema.
Dass diese Auseinandersetzung weiter notwendig ist, zeigen die erneuten Frühjahrsaktivitäten der NPD mit Demonstrationen in verschiedenen Brandenburger Städten. Die rechtsextreme Szene organisiert sich in lokalen Netzwerken; insbesondere in Neuruppin, Potsdam und Südbrandenburg sind aktionsfähige Strukturen aufgebaut worden.
Deshalb muss vor allem auf kommunaler Ebene die Auseinandersetzung mit Neonazis und den sogenannten „Reichsbürgern“ weiter und aufmerksamer geführt werden. Die Versuche der Neonazis, mit ihrer völkisch–nationalen Ideologie und ihren Themen die Gesellschaft allerorten zu unterwandern, sind besonders gefährlich.
Widerstand leisten - DIE LINKE ist dabei. Wir suchen die Zusammenarbeit und schließen dazu Bündnisse mit allen demokratischen Kräften. Unser Handeln soll viele ermutigen, sich den Neonazis entgegen zustellen - mit dem Kopf und auf der Straße.
Zum dritten mal fand am Freitag den 20.04 die Strausberger Kinderkonferenz statt. Ich hatte das Vergnügen an der Auswertung teilzunehmen. Unter Moderation von Thomas Kropp, dem Projektleiter der Landesstelle für Demokratische Jugendbeteiligung waren über 60 Kinder aus allen Strausberger Schulen in die Tonhalle der Musikschule gekommen.
Wie in den vergangenen Jahren wurden die wichtigsten Probleme und Sorgen der Kinder zusammengetragen. Es ging um Patenschaften für Spielplätze, Skate/BMX- Anlagen, Ferien- und Freizeitgestaltung, die Sauberkeit in Strausberg und als eines der größten Sorgenkinder, das Schulessen. Viele Ideen und Vorschläge wurden ausgetauscht.
Das Jobcenter Strausberg ist das größte seiner Art in Brandenburg. Leider ist auch die Zahl der durch das Jobcenter betreuten Bedarfsgemeinschaften die höchste in Brandenburg. Trotzdem konnte seit 2005, auch durch eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Kreis, die Arbeit des Jobcenters überzeugend gestaltet werden. Interne Qualifizierungs- und Optimierungsmaßnahmen haben Wirkung gezeigt.
In der Zusammenarbeit mit Land und Kreis ist die Zielrichtung der unternommenen Maßnahmen richtig und erkennbar: Langzeitarbeitslosigkeit soll möglichst verhindert werden oder sich nicht verfestigen.
Zahlreiche Modellprojekte können sich im Ergebnis sehen lassen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer des Wasserbauer-Lehrgangs haben eine feste Anstellung gefunden. Gute Aussichten haben auch die TeilnehmerInnen der mit Unterstützung des Landes geförderten ErzieherInnen-Ausbildung.
Das Jobcenters versteht sich als Dienstleister. Die Mitarbeiter handeln den Arbeitslosen und Hilfsbedürftigen zugewandt. Sie finden hier Unterstützung. Erschwert wird die Arbeit des Jobcenters allerdings durch ständig neue Gerichtsentscheidungen und Gesetze. Durch intensive Arbeit wurde die angestaute Widerspruchsflut abgebaut.
Seit 2010 konnte die Zahl der ALGII-Empfänger von 13000 auf 12000 gesenkt werden. Empörend und ein falsches Signal ist, dass die Bundesregierung im selben Zeitraum die Eingliederungsmittel von 27 Millionen auf 14 Millionen € kürzte. Das kam in Brandenburg einem Boykott des Landesprogramm „Arbeit für Brandenburg“ gleich, welches vorher mit existenzsichernden Stellen gut angelaufen war.
Wie das jüngste Beispiel der Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbH deutlich zeigt, diese auf Bundesebene beschlossenen Kürzungen im Bereich der Eingliederungshilfen sind kontraproduktiv. Sie sind zu undifferenziert und verkennen die tatsächliche Lage. Solche Entscheidungen tragen zur Verfestigung von Langzeitarbeitslosigkeit bei. Wir brauchen auch weiterhin Qualifizierungsmaßnahmen, die es ermöglichen Langzeitarbeitslose wieder ins Arbeitsleben zu integrieren.
Seit nunmehr 20 Jahren arbeitet die (Fach-)Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde für die Zukunft Brandenburgs und weit darüber hinaus.
Zu den Schwerpunkten Erneuerbare Energien, Klimaschutz, Regionalmanagement,nachhaltiger Tourismus, Natur- und Landschaftsschutz, Forstwirtschaft, Ökolandbau forscht und bildet sie mit großem nationalen wie internationalen Erfolg aus. Damit hat sich die HNE weit über die Grenzen Brandenburgs und Deutschlands einen Namen gemacht. Dafür Respekt und Dank an das ganze Hochschulteam von der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg.
Besondere Anerkennung verdient die HNE bei ihren Bemühungen, unsere Land- und Forstwirtschaft an den Klimawandel anzupassen und Möglichkeiten zu erforschen, die auch zukünftig eine ertragreiche Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft erlauben.
Klein, aber oho ist die HNE ihrer Zeit immer ein Stück voraus. Das liegt in ihrem Verständnis von nachhhaltiger Entwicklung, ob mit dem Lehranspruch ökologischen Wirtschaftens, mit ihrem zentralen ökologischen Labor oder der Waldklima-Datenbank.
Wir wünschen der HNE weiterhin viel Erfolg und uns allen interessante Forschungsergebnisse für die Zukunft!
Mit einer kleinen Infotour durch Märkisch-Oderland haben wir heute auf unsere Aktionswochen gegen Faschismus und Rassimus aufmerksam gemacht. Stationen waren Bad Freienwalde, Müncheberg, Seelow und Strausberg.
Mit im Gepäck hatten wir neben viel Informationsmaterial zum Thema auch eine Hebebühne und ein schönes großes Transparent, was für jede Menge Aufmerksamkeit gesorgt hat.
Weiter gehts morgen mit der Eröffnung der Ausstellung des VVN-BdA "Neofaschismus in Deutschland" im Linkstreff in Strausberg.
Auf den Veranstaltungen rund um den 1.Mai werden wir uns auch mit diesem Thema auseinandersetzen.
Am 2.5. haben wir dann Kerstin Köditz mit ihrem Buch "Und morgen? Extreme Rechte in Sachsen" zu Gast im Linkstreff.
Weitere Infos und auch Bilder folgen...
Andere schöne Fotos unserer Tour finden sich auch hier
Am 14. April 1992 stimmte das Brandenburger Landesparlament als erster ostdeutscher Landtag dem Entwurf einer Landesverfassung zu, die nach einem Volksentscheid am 20. August 1992 in Kraft trat. Brandenburg war das einzige Bundesland, in dem sich die PDS als verfassungsgebende Kraft gleichberechtigt in den Prozess der Entstehung der Landesverfassung einbringen konnte.
Der Vorzug unserer Landesverfassung besteht darin, dass hier nicht nur Erfahrungen aus 40 Jahren "alter" Bundesrepublik eingeflossen sind, sondern auch Forderungen und Ziele, die im Herbst 1989 von Bürgerinnen und Bürgern der DDR in Auseinandersetzung mit der staatssozialistischen Praxis formuliert worden waren.
Das macht bis heute den Wert unserer Landesverfassung aus. Staatsziele wie das Recht auf Arbeit, auf Bildung oder auf soziale Sicherung, die Pflicht des Landes zum Schutz der Natur, der Umwelt und der gewachsenen Kulturlandschaft oder auch die weitreichenden Bestimmungen zu den politischen Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechten der Brandenburgerinnen und Brandenburger verdeutlichen die Bedeutung der Landesverfassung für die Gestaltung der Zukunft Brandenburgs. Sie gelten zu Recht als Maßstab für heutige und künftige Landespolitik, dem sich DIE LINKE auch in Regierungsverantwortung stellt.
Aus Anlass des 20. Jahrestages der Landesverfassung gestaltet unsere Fraktion gemeinsam mit der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und der Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag am 23. Mai - dem Tag des Grundgesetzes - in Potsdam eine Konferenz. Sie steht unter dem Motto "Deutschland in bester Verfassung? Der Aufbruch von 1945 in Hessen und Brandenburg. Der Neubeginn in Potsdam vor 20 Jahren. Das Grundgesetz heute".
Bis zur Inbetriebnahme des neuen Bettenhauses in Schwedt und damit verbunden, einer arbeitsfähigen Kinderklinik müssen zwar noch sechs Monate ins Land gehen. Dennoch haben das Land, die Kommune und das Asklepios Klinikum jetzt gemeinsam eine Lösungsvariante gefunden, die wir unterstützen.
Die entstandene Situation bestätigt uns aber auch in unseren Überlegungen für ein „Brandenburg 2020plus“. Das zunehmende Auseinanderdriften von berlinnahen und berlinfernen Regionen und die damit verbundene Sicherstellung der öffentlichen Daseinsvorsorge fordern uns. Im Falle von Schwedt muss es uns eben gelingen, die Uckermark auch für junge Menschen attraktiv zu machen, die hier arbeiten und Familien gründen wollen. Da sind Stipendien für Medizinstudenten, um sie dann in der Region zu halten, eine ebenso gute Möglichkeit wie Anreize für Hausärzte oder junge Fachkräfte in der Wirtschaft.
Doch nicht allein Kostenrechnungen bestimmen. Auch entsprechende Infrastruktur,Freizeitmöglichkeiten, Bildungs- und Kulturangebote sind entscheidend für die Anwerbung hochqualifizierter Mitarbeiter. Das ist eine gemeinsame Aufgabe aller Verantwortlichen: von der Politik über die Kommunen bis hin zur Wirtschaft. Und neben guten Ideen, einer guten Zusammenarbeit braucht es auch einen langen Atem.
Auch in diesem Frühjahr führt DIE LINKE. Brandenburg – Landesvorstand und Landtagsfraktion - wieder vier Regionalkonferenzen durch. Station machte sie diesmal auch in Eisenhüttenstadt. Mit den Konferenzen soll allen interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit gegeben werden, vor Ort mit den handelnden Akteuren der Regierungspartei ins Gespräch zu kommen.
Die linken Minister Anita Tack, Ralf Christoffers, Helmuth Markov, der Landesvorsitzende Stefan Ludwig und ich stellten sich den zahlreichen Fragen, Anregungen und Diskussionsbeiträgen der Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Zur Halbzeit der Legislaturperiode war die Diskussion ebenso vielfältig wie lebendig. Es ging um die Haushaltskonsolidierung, die Gesundheitspolitik, Wirtschaftspolitik und die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.
Kurz gesagt: Wir haben die Weichen gestellt, viel erreicht, eine Menge bewirkt und werden Brandenburg weiter modernisieren. Wir werden auch weiterhin an den großen Themen dranbleiben. Soziale Gerechtigkeit, gute Bildung für alle und das Miteinander der Regionen sind wichtiger Bestandteil der aktuellen Politik und auch des neuen Leitbildes.
„Wir werden die Wirtschaftspolitik nachhaltig gestalten, und die öffentlichen Investitionen stärken“, versprach der Wirtschaftsminister Ralf Christoffers den Gästen der Konferenz. Die Umwelt- und Gesundheitsministerin Anita Tack hob das Modellprojekt „Agnes 2“ hervor und Finanzminister Helmuth Markov machte sich für einen ausgeglichenen Haushalt stark, „aber nicht auf Kosten des Sozialen“, wie er erklärte.
Das neue Format der Konferenzen, diesmal bot sich auch die Chance, mit den Ministern an einem Tisch zu sitzen und dort „auf Augenhöhe“ zu diskutieren, kam bei den Besuchern gut an.
Mit großer Mehrheit wurde am Donnerstag der Erschließungsantrag „Oderbruch als Lebens- und Wirtschaftsraum dauerhaft erhalten“ der LINKEN im Landtag verabschiedet.
Mit dem Erschließungsantrag bekennt sich die LINKE zum Erhalt des Oderbruchs und unterstreicht die Dringlichkeit der Angelegenheit. Schnellstmöglich sollen Verbesserungen im Wassermanagement erreicht werden. Die Zusammenarbeit der Kommunen, dem Kreis und dem Land soll verbessert werden.
Zu diesem Zweck wurde die Leitung der Arbeitsgruppe „Oderbruch“ an Umweltministerin Anita Tack und ihr Ministerium übergeben. Somit können die verschiedenen Projekte zusammengefasst und an zentraler Stelle koordiniert werden.
Schon am Dienstag wurde sich in einem Gespräch mit den Akteuren vor Ort darauf verständigt, gemeinsam schnellstmöglich und nachhaltig eine Verbesserung des Wassermanagement im Oderbruch anzustreben.
Hier gibts den kompletten Antrag.
Mit dem heutigen Tag beginnt die Landesregierung die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Erstellung der Nachhaltigkeitsstrategie. Schon vor der Erstellung eines ersten Entwurfes wird den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, ihre Vorstellungen einzubringen. Die Landtagsfraktion DIE LINKE begrüßt das transparente Verfahren als neue Kultur in der Politik.
Nachhaltigkeit bedeutet, das Morgen in der alltäglichen Politik mitzudenken, mit anderen Worten, das Land „enkeltauglich“ zu machen.
Die Fraktion DIE LINKE hat bereits im vergangenen Jahr eine Nachhaltigkeitskonferenz durchgeführt und die Standpunkte verschiedener gesellschaftlicher Gruppen eingeholt, die jetzt in der weiteren Diskussion berücksichtigt werden.
Die große Beteiligung an der heutigen Konferenz verdeutlicht das Interesse und die Mitwirkungsbereitschaft in der Gesellschaft. Umso unverständlicher ist es, dass sich die FDP der Diskussion verschließt. Als einzige Partei lehnt sie die Mitwirkung ab. Damit stellt sich die FDP selbst ins Abseits.
Hier gehts zum L Magazin "Nachhaltigkeit"
Im Vergleich zur Umfrage im Dezember 2011 konnte die rot-rote Regierungskoalition sogar 11 Prozentpunkte zulegen. Nur die Hamburger Regierung hat im Bundesvergleich eine höhere Zufriedenheit.
"Die Umfrage zeigt, dass der Zuspruch der Wählerinnen und Wähler für die Politik der rot-roten Koalition sehr stabil ist" , so Kerstin Kaiser. "Deshalb stellen wir auch in den nächsten Jahren gutes Wirtschaften und gute Arbeit, gesundheitliche Versorgung in allen Landesteilen und eine Finanzpolitik mit sozialem Augenmaß in den Mittelpunkt unserer Arbeit.In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit den Bürgern in unserem Land weiter an einem Leitbild 2020plus arbeiten."
"Ich freue mich über den gestiegenen Zuspruch für unsere Partei. Eine Politik, die den Alltag der Menschen, den sozialen Zusammenhalt und soziale Gerechtigkeit im Blick hat, wird von den Brandenburgerinnen und Brandenburgern offenbar honoriert", erklärt Stefan Ludwig. "Die Landesvorsitzende der CDU, Dr. Saskia Ludwig vermag daran mit ihren schrillen, zunehmend unglaubwürdigen, vor allem rückwärtsgewandten Attacken nichts zu ändern. Sie sollte endlich wieder auf den Boden der brandenburgischen Tatsachen zurückkehren"
Seit März 1992 haben 150.000 organisierte Frauen einen wirkungsvollen Verein: den Frauenpolitischen Rat.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem 20-jährigen Jubiläum, mit dem viel Engagement und Ideen verbunden sind.
Als Interessenvertreterin für viele Frauenvereine, -verbände und -initiativen unseres Landes gibt der Frauenpolitische Rat wichtige Impulse und mischt sich ein - beispielsweise bei der Erarbeitung und Umsetzung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms der Landesregierung. Durch die Arbeit des Frauenpolitischen Rates sind Fortschritte im Hinblick auf Chancengleichheit und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern erreicht worden.
Gleichzeitig ruft der Frauenpolitische Rat immer wieder interessante Projekte ins Leben, wie „Erneuerbare Energien - ein Arbeitsmarkt für Frauen“. Diesen zukunftsorientierten Arbeitsmarkt noch besser für Frauen zugänglich zu machen, ist wichtig und Erfolg versprechend.
Auch das Projekt „FrauenOrte im Land Brandenburg“ mit landesweiten Informationstafeln ist interessant. Auf diese Weise im Alltag an unbekannte emanzipierte Frauen zu erinnern, die ihrer Zeit voraus waren, ist nicht nur originell, sondern ein wirkungsvoller Umgang mit unserem Erbe, das nicht in Vergessenheit geraten soll.
Wir hoffen und wünschen uns auch für die Zukunft im Interesse der Brandenburger Frauen und Mädchen, dass es uns gemeinsam gelingen möge, diesen Weg weiter erfolgreich zu gestalten.
Liebe Frauen,lasst Euch gratulieren zu 20 Jahren aktiver Frauenpolitik im Land Brandenburg.
Mehr Informationen zum Frauenpolitischen Rat gibt es hier
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss nach objektiven energiewirtschaftlichen Kriterien erfolgen. Einzelinteressen und regionales Kirchturmdenken sind fehl am Platz in dieser einen Welt.
Der Ausbau von Erneuerbaren Energien muss sich an den natürlichen Potentialen ausrichten, z.b. Windkraftanlagen nur an tatsächlich geeigneten Standorten. Deshalb ist eine bundesweite Abstimmung zur Nutzung der besten Standorte notwendig, um Erneuerbare Energien so effizient und konfliktfrei wie möglich auszubauen.
Mit der Energiestrategie 2030 werden die klimapolitischen Ziele des Landes Brandenburg bekräftigt und die eingeleitete Energiewende konsequent fortgeführt. Die grundsätzliche Orientierung auf den verstärkten Ausbau Erneuerbarer Energien, einschließlich Netz- und Speicherausbau, Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung in allen gesellschaftlichen Bereichen sind dringend erforderlich. Brandenburg will mit dieser Energiestrategie bis zum Jahr 2020 90 Prozent der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien produzieren. Dagegen ist die Zielzahl der Bundesregierung mit 35 Prozent wenig ambitioniert.
Für DIE LINKE ist die in der Energiestrategie 2030 vorgesehene Option der Braunkohlenutzung im Energiemix eine Brückentechnologie. Eine Versorgung zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energie ist nicht übergangslos möglich, dennoch bleibt sie unser Ziel.
DIE LINKE steht für eine faire und sozialverträgliche Energiewende. Energie muss bezahlbar bleiben und der allmähliche Ausstieg aus der Braunkohleverstromung muss gemeinsam mit den Beschäftigten sozialverträglich gestaltet werden.
Eine zukunftsfähige Energieversorgung muss vor allem klimaschädliche CO2-Emissionen radikal vermeiden, gleichzeitig aber zu jeder Zeit versorgungssicher, ökologisch nachhaltig und sozial verträglich zur Verfügung stehen.
Mit ihren erneuten Frühjahrsaktivitäten versucht die NPD, neue Anhänger zu gewinnen und Nähe zu den freien Kräften herzustellen. Auch wenn die Partei deutlich an Einfluss verloren hat, erstarken die sogenannten freien Kräfte in der rechtsextremen Szene. Sie organisieren sich in lokalen Netzwerken. Insbesondere in Neuruppin, Potsdam und Südbrandenburg sind aktionsfähige Strukturen aufgebaut worden.
Angesichts massiver Gewaltverbrechen dürfen wir, die Zivilgesellschaft, nicht nachlassen in unseren Aktionen mit neuen Ideen und stärkeren Vernetzungen ohne Extremismusklausel. Insbesondere auf kommunaler Ebene muss die Auseinandersetzung weiter und aufmerksamer geführt werden. Die Versuche der Neonazis, mit ihrer völkisch – nationalen Ideologie und ihren Themen die Gesellschaft allerorten zu unterwandern, sind besonders gefährlich. Politische Gegenstrategien sind gefragt. Denn auf die schwierigen Fragen unserer Zeit gibt es nicht die einfachen Antworten der NPD.
DIE LINKE leistet dazu weiter ihren Beitrag. Wir sind am kommenden Samstag in Frankfurt Oder gegen Neonazis präsent und hoffen auf eine breite Beteiligung. Wir suchen die Zusammenarbeit und schließen dazu Bündnisse mit allen demokratischen Kräften. Unser Handeln soll viele ermutigen, sich den Neonazis entgegen zustellen.
Die Bundesversammlung hat entschieden. Joachim Gauck, der Kandidat einer neoliberalen Fünf-Parteien-Koalition, ist neuer Bundespräsident. Die weltweit bekannte Antifaschistin Beate Klarsfeld, die von der LINKEN als Kandidatin nominiert worden war, erhielt 126 Stimmen. Das sind drei Stimmen mehr, als DIE LINKE Wahlfrauen und -männer in der Bundesversammlung hatte.
In der Veranstaltungsreihe „Ost-Termin“ werde ich heute gemeinsam mit Roland Claus, Ostkoordinator der Bundestagsfraktion und Claus Friedrich Holtmann, geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, über unsere Ost-West-Erfahrungen sprechen und folgenden Standpunkt betonen:
Die internationale Finanzmarktkrise ist auch eine Bewährungsprobe für die Kreditwirtschaft in Deutschland. Sparkassen haben sich hierbei als ausgesprochen solide erwiesen. Auch die Brandenburgerinnen und Brandenburger wissen: In den regional verankerten, öffentlich-rechtlichen Sparkassen haben sie einen kreditwirtschaftlichen Partner, der eine nachhaltige, am Gemeinwohl ausgerichtete Geschäftspolitik verfolgt. Maximalrendite steht nicht im Vordergrund ihres Handelns. Die öffentliche Trägerschaft in Verbindung mit einer demokratischen Kontrolle und Steuerung gewährleistet auch weiterhin eine effektive und flächendeckende Versorgung von Mittelstand und Bevölkerung mit kreditwirtschaftlichen Leistungen.
So können Sparkassen als Instrument einer umwelt- und beschäftigungsorientierten regionalen Wirtschaftspolitik genutzt werden. Deshalb bekennt sich die Fraktion DIE LINKE uneingeschränkt zum Grundprinzip der kommunalen Sparkassen. Trotzdem muss die eine oder andere Sparkasse hin und wieder an ihren öffentlichen Auftrag erinnert werden. Dieser ist: Ein kreditwirtschaftliches Angebot für alle Gruppen der Bevölkerung und den Mittelstand in allen Regionen sicher zu stellen. Die Geschäftsausrichtung der Sparkasse sollte daher weiterhin maßgeblich von den Stadt- und Kreisräten bestimmt werden. So können Sparkassen noch intensiver eingebunden werden in regionale Entwicklungsstrategien, die sich an Zielen der Beschäftigungsförderung, der Förderung des sozialen Zusammenhaltes und der Förderung des ökologischen Umbaus orientiert.
Seit zweieinhalb Jahren regiert DIE LINKE in Brandenburg, ein guter Anlass für eine Halbzeitbilanz. Um diese vorzustellen war ich beim Nordheim 91 Bürgerbund e.V. zu Gast.
Die zahlreichen Gäste nutzen die Gelegenheit und stellten im Anschluss zahlreiche Fragen zu den verschiedensten Themen, wie Wählen ab 16, Altanschließerproblematik hier in Strausberg oder die geplante Neugründung einer gemeinsamen Universität in der Lausitz.
Der Facharbeitskreis Wirtschaft, Berlin-Brandenburg, Infrastruktur, Agrarwirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz, Haushalt/Finanzen der Fraktion DIE LINKE war im Barnim zu einer Extra-Klausur zu den Schwerpunkten Naturtourismus und Landwirtschaft.
Einmal mehr bleibt das eine der besten Methoden, Politik zu machen, die den Bürger_innen wirklich etwas bringt: Hinfahren, ein bisschen der knappen Zeit mitbringen, sich die Probleme und auch die Perspektiven genau anhören und ansehen. Das ist ein prima Rüstzeug, um konkret zur Sache zu kommen. Und das erwarten wir von uns - schon deswegen, weil es auch die Bewohner_innen vor Ort von uns zu recht erwarten. Schön war es erfolgreiche Initiativen zu sehen. Aber das ist auch als Ansporn gedacht gewesen. Denn allzuviel Selbstlob und Pause sind nicht angebracht: viele strukturelle Probleme sind noch zu lösen, im Großen wie im kleinen. Viel Arbeit also für die engagierten Barnimer. Und für uns - wir haben nichts anderes erwartet.
Danke unseren Gastgebern!
Halb sieben morgens am "Lustgarten" in Strausberg.
Der Regen war gleich gar nicht mehr so zu merken, wenn Frauen auf dem Weg zur Arbeit, zur Ausbildung oder... auf unseren Morgengruß überrascht und freundlich reagierten. Weiter ging es durch die verschiedenen Läden in Strausberg und Umgebung.
Was bei den Friseurinnen (hier: "Pretty flair" in Eggersdorf) spontan gute Laune und einen Kurz-Plausch über Früher und Heute auslöste, war in den Filialen von "SCHLECKER" und "IHR PLATZ" eher bedrückend. Selbst da, wo klar ist, dass die Filiale bleiben soll, ist doch unklar, mit welchen Angestellten. Und wo gar nichts klar ist, "guckt man den ganzen Tag mit nem komischen Gefühl zur Tür, wer da wohl rein kommt." Aber nicht nur dort waren niedrige Stundenlöhne, zu geringe Personaldecken oder die Ungleichheit der Löhne von Frauen und Männern Thema.
Trotz allem ein schöner Tag in Strausberg, mit vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.
Deutlich geworden ist eins, wieder einmal...
Es gibt noch viel zu tun für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, packen wir es an!
P.S. Die Angehörigen (Frauen) der Bundeswehr nahmen unseren GenossInnen in Vorstadt keine einzige Rose ab...
Die Fraktion DIE LINKE hat bei ihrer Klausurtagung in Wittenberge die zentralen Schwerpunkte für ihre Arbeit in der bevorstehenden Zeit gesetzt.
Im Zentrum stehen dabei einerseits Wirtschaft und gute Arbeit, andererseits die Stabilisierung der gesundheitlichen Versorgung im Land – insbesondere in den dünner besiedelten Räumen.
Für wirtschaftliche Entwicklung und gute Arbeit in Brandenburg hat das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten bereits im vergangenen Jahr wesentliche Weichenstellungen vorgenommen. Auf dieser Grundlage legen wir besonderen Wert auf:
1. Steigerung der Innovationskraft und das Technologietransfers in der Region. Wir wollen Brandenburg und Berlin als europäische Innovationsregion etablieren. Im Zusammenhang mit dem europäischen Forschungsrahmenprogramm (bis 2020) sowie den Strukturfondsverordnungen wollen wir Grundlagenforschung, Technologieentwicklung und Technologietransfer sowie Produkt- und Markteinführung als Wertschöpfungskette besser miteinander vernetzen. Neben der Excellenzforschung soll auch verstärkt die Erreichung von Excellenz durch Kooperationsvorhaben zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unterstützt werden.
2. Etwa 15.000 Unternehmen in Brandenburg müssen in den nächsten Jahren einen Generationswechsel bewältigen. Wir wollen Betriebsübergänge und Nachfolgeregelungen politisch so begleiten, dass die Unternehmen dabei ihre Zukunft sichern und nicht etwa vom Markt verschwinden.
3. Wir wollen statt Schwarzarbeit, Leiharbeit und Werkverträgen gute Arbeit durchsetzen. Deswegen unterstützen wir die gemeinsame Suche von Politik, Gewerkschaften, Kammern und Wirtschaftsverbänden nach geeigneten Maßnahmen dafür.
Wir teilen die Sorge der Brandenburgerinnen und Brandenburger vor allem in den ländlichen Regionen, wegen unbesetzter Arztpraxen, durch weite Wege und schlechte Verkehrsverbindungen vom Zugang zu gesundheitlicher Betreuung ausgeschlossen zu werden. Die Weichenstellungen des Bundes sind dabei alles andere als hilfreich. Dennoch und gerade deswegen werden wir mit aller Konsequenz die auf Landesebene verbleibenden Möglichkeiten nutzen. Das heißt vor allem:
1. Starke Krankenhäuser sind die Ankerpunkte der gesundheitlichen Versorgung. Wir wollen, dass alle Krankenhausstandorte erhalten bleiben. Die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Mittel für die Krankenhausfinanzierung werden bereitgestellt. Die Investitionsfinanzierung des Landes wird reformiert. Künftig werden den Krankenhausträgern die Landesmittel nicht mehr für einzelne Investitionsvorhaben zur Verfügung gestellt, sondern als Pauschale ausgereicht. Kliniken können damit Investitionen besser planen und frühzeitiger beginnen. Sie können Mittel ansparen oder Kredite aufnehmen.
2. Mit der „Gemeindeschwester“ (AGnES II) und im Bereich der Telemedizin haben die beteilgten Akteure gute Erfahrungen gesammelt. Brandenburg ist damit bundesweit Vorreiter. Diese Möglichkeiten sollen überall nutzbar gemacht werden.
3. Nach Auffassung der Fraktion sollte auf Landesebene ein/e Patientenbeauftragte/r eingesetzt werden.
Im einzelnen wird die Fraktion auf ihrer nächsten Sitzung dazu Beschlüsse fassen.
Einen Blick auf den Arbeitsplan und weitere Fotos gibt es hier
Die Krise der Anton Schlecker AG ist vor allem ein Tiefschlag für Tausende Beschäftigte. Die geplante Schließung von ca. knapp der Hälfte der gut 5400 Filialen bedeutet einen riesigen Job-Kollaps: von etwa 30 000 Arbeitsplätzen sollen knapp 12 000 verschwinden. Die Beschäftigten, in der Mehrzahl Frauen, stehen erst einmal vor dem Nichts. Die Gewerkschaft Verdi hat ein „glaubwürdiges Konzept“ und einen „nachhaltigen Kulturwandel“ für das angeschlagene Unternehmen gefordert – inklusive eines Bruchs mit der alten Unternehmensspitze und deren Führungsmethoden.
Die Linksfraktion schließt sich dieser Gewerkschaftsforderung an. Wir werden die Verdi-Kampagne zugunsten der von Massenkündigungen bedrohten Schlecker-Belegschaft am 8. März (Internationaler Frauentag) aktiv unterstützen: Die Landtagsabgeordneten und Mitarbeiter der Bürgerbüros werden in der Nähe der Filialen präsent sein. Neben Blumengrüßen werden sie Aufmunterung, politische Rückendeckung und Initiativen für die Schlecker-Frauen (und Männer) im Gepäck haben. Die Bevölkerung rufen wir ebenfalls auf, ihre Solidarität zu zeigen. Kündigung des Arbeitsplatzes kann fast jeden treffen.
Der milliardenschwere Firmeneigner Anton Schlecker muss mit seinem Privatvermögen haften und sich so am Erhalt der Arbeitsplätze beteiligen. Die Mitbestimmung von Gewerkschaft und Betriebsrat im Insolvenzverfahren sollte selbstverständlich sein.
Eine Unternehmerin mit linkem Herzen fragte sich, was aus der LINKEN werden soll. Ihrer Ansicht nach müsse die Partei sichtbarer werden. „Man sieht und hört ja nichts mehr“,sagte sie. Herausgekommen ist eine Wette...
Wenn DIE LINKE es schaft, am 3. März 400 Infostände bundesweit durchzuführen, spendet Sie je Infostand 4 Euro an die Aktion "Milch für Kubas Kinder". ("Milch für Kubas Kinder" ist ein Hilfsprojekt, dass die Milchproduktion in Kuba sicherstellen soll und die soziale Infrastruktur im ländlichen Raum der Zuckerinsel seit 1992 auf- und ausbaut.)
Die Aktion war parallel eine gute Grundlage, um über die jüngsten Entwicklungen aktiver Landespolitik der Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE zu informieren.
Am Ende ware es sogar 432 Infostände. Und wir waren einer davon.
Der Bundespräsident a.D., 52 Jahre alt und ich wünsche ihm ein langes Leben.
Nur: wie kommt er dazu, eine Sofortrente von über 500 € am Tag – 199T.€/Jahr - zu beanspruchen, wo hier im Lande „Rente mit 67“ gilt? Wie kann er das einer der Verkäuferinnen erklären, die gerade bei SCHLECKER ihren auch noch schlecht bezahlten Job verliert?
Und wieso „Ehrenpension“, wenn er doch „unehrenhaft“ zum Rücktritt gedrängt nun auch längst nicht klar ist, was Ermittlungsverfahren gegen ihn noch ans Licht bringen? Her Wulff sollte wenigstens soviel Anstand aufbringen, und Verzicht erklären, statt sich von seinem ehemaligen Untergebenen und Vertrauten, dem Leiter des Bundespräsidialamtes Hagebölling nach so kurzer Amtszeit nun auch noch diese Versorgung sichern zu lassen.
Nun, Verzicht und Anstand sind Wulffs Sache nicht. Konsequent bleibt er nicht als Christ, sondern allein als „Schnorrer“. Und als solcher wird er wohl in die Geschichte eingehen.
22 Jahre Frauenwoche im ganzen Land Brandenburg! – Das ist Beleg für ein Erfolgsprojekt und für uns aktueller Anlass für eine Bestandsaufnahme der Situation der Frauen und Mädchen in unserem Land. Tatsächlich ist deren Gleichstellung noch nicht überall Realität, - nicht in den Köpfen, nicht in den Familien, nicht in Politik und Gesellschaft.
Mit dem vor einem Jahr verabschiedeten „Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm“ hat die rot – rote Koalition eine weitere Voraussetzung für bessere Gleichstellung im Land Brandenburg geschaffen. Herausforderung bleibt aber, „gender mainstreaming“ als eingreifende, aktive Gesellschaftspolitik zu gestalten und nicht auf Verwaltungen zu beschränken.
Überall im Land gilt es, ein sozio-kulturelles Umfeld zu schaffen, das Frauen nicht nur eine moderne berufliche und familiäre Perspektive eröffnet, sondern ein tatsächlich freies und selbstbestimmtes Leben ermöglicht.
Dafür braucht es Veränderungen in der Arbeitswelt. Auch wenn Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern in Brandenburg Frauen im Durchschnitt weniger benachteiligen, als bundesweit, bleibt „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!“ für DIE LINKE elementares Gebot der Gleichbehandlung und des Anstands. Dazu kommen eine gute Kinderbetreuungs – und Bildungsinfrastruktur. Wir verbinden die derzeitige Debatte um Fachkräfte mit dem Ziel, mehr Führungspositionen in der Wirtschaft und Verwaltung mit Frauen zu besetzen.
Vor diesem Hintergrund ist für unser Leitbild 2020plus Gleichstellung der Frauen ein zentrales Thema.
Wir waren heute sehr betroffen, als wir erfuhren,dass Noël Martin in seinem Haus in Birmingham überfallen und ausgeraubt worden ist.
Es waren Brandenburger Rechtsradikale, die 1996 den damals 37-jährigen Martin zum Krüppel machten.Aus Ausländerhass scheuderten zwei Neonazis in Mahlow einen sechs Kilo schweren Stein gegen sein Auto. Seitdem sitzt Martin im Rollstuhl und ist auf fremde Hilfe angewiesen. Bei dem Überfall jetzt stahlen die Räuber alles Geld, das er für die Wartung seines Behindertenfahrzeugs verwenden wollte.
Die Abgeordneten unserer Fraktion wollen Martin unterstützen, damit er wenigstens seinen Rollstuhl weiter nutzen kann.Wir haben deshalb heute 500 Euro aus dem freiwilligen Sozialfond der Fraktion gespendet.
Dieses Geld kann zwar niemals etwas gut machen,was Martin hier in Brandenburg angetan wurde. Es hilft ihm aber hoffentlich ein wenig.
In Brandenburg setzen wir auf Konsolidieren, Investieren und Zukunft gestalten - mit sozialem Augenmaß
Auszug aus dem im Februar 2012 in der Zeitschrift Disput erschienenen Artikel von Kerstin Kaiser
Fast die Hälfte der Legislaturperiode mit Regierungsbeteiligung der LINKEN ist vorüber. Eine spannende Zeit liegt hinter – aber vor allem vor uns, mit vielen Entscheidungen. Auch die Brandenburger mischen sich in gesellschaftliche Probleme stärker ein und drängen selbstbewusst auf Lösungen. Das zeigt sich bei Demonstrationen gegen Fluglärm, bei Entscheidungen zu erneuerbaren Energien bei Windrädern und Solaranlagen, für und wider neue Tagebaue usw. Politik trifft auf Alltag, das eigene Leben. Was haben wir für Brandenburg erreicht?
Wir LINKE sagen nicht nur, Bildung und Wissenschaft haben Priorität, sondern wir verbesserten die Bedingungen für gute Bildung von Anfang an. Der Betreuungsschlüssel für Kinder unter drei Jahren wurde bereits von einer Erzieherin für sieben Kinder auf eine für sechs Kinder und für über Dreijährige von einer für 13 auf eine für 12 gesenkt. Auch die bundesweit hervorragende Schüler-Lehrer-Relation mit 1:15,4 wird über die jetzige Legislatur hinaus gesichert. Lehrer wurden eingestellt und mehr Referendarstellen finanziert.
Trotzdem sind wir mit der Haushaltsanierung ein Stück vorangekommen. Dabei sparen wir das Land nicht kaputt, sondern entscheiden mit sozialem Augenmaß und setzen auf Nachhaltigkeit. Das zeigen die Eckwerte für den Haushalt 2013/14, die von der rot-roten Landesregierung Ende Januar beschlossen wurden und jetzt Grundlage der Haushaltsaufstellung sind. Im Parlament werden wir nach der Sommerpause darüber beraten. Der Haushalt wird deutlich unsere Handschrift tragen. Denn schon mit den Eckwerten sollen auch künftig Bildung und Wissenschaft weiter gestärkt werden. Dem Bildungs- und dem Wissenschaftsministerium sollen mit dem Haushalt 2013/14 zusätzliche Mittel in Höhe von rund 30 beziehungsweise 13 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
hier gehts zum kompletten Artikel
Auch in Brandenburg gibt es "Inseln" mit lebhafter Karnevals-Tradition. Ein Eiland im Meer des närrischen Humors ist Werder (Havel).
Dort wagte ich mich in die Bütt. Hier gibt es fotografische Impressionen - und auch die Rede ans närrische Volk ist dokumentiert... und zwar hier!
Der Parlamentariertag der LINKEN, bei dem am 16./17. Februar 2012 in Kiel über 150 Abgeordnete aus Europaparlament, Bundestag und Landtagen über Aufgaben und Ziele der LINKEN für eine Politik des Friedens, der Demokratie und sozialen Gerechtigkeit in der Wirtschafts- und Finanzkrise beraten, hat einstimmig folgende „Kieler Erklärung“ beschlossen.
Auch wenn die Kanzlerin Angela Merkel das anders sieht: Die Europäische Idee ist etwas ganz anderes als eine Währung. Ein Blick in die Geschichte erhellt das. Europa war über Jahrhunderte ein einziger Kriegsschauplatz. Nach zwei verheerenden Weltkriegen hat die beginnende europäische Integration zwei Ziele verfolgt. Erstens, die europäischen Nationen sollten enger kooperieren, um Konflikte nicht mehr kriegerisch austragen zu können, zweitens, ein „Sonderweg“ der Bundesrepublik Deutschland sollte ausgeschlossen werden. Davon hat die Bundesrepublik enorm profitiert. So wurde sie von der großen Bürde der Reparationsverpflichtungen befreit. Der Marshallplan konnte daher auch seine Wirkung entfalten. Das „Wirtschaftswunder“ war eine Leistung nicht nur der Deutschen, es resultierte auch aus der Bereitschaft der anderen Völker Europas, dem einstigen Kriegsgegner die Hand zu reichen.
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Dieser Schritt war überfällig. Christian Wulff hatte bereits den richtigen Zeitpunkt für seinen Rücktritt verpasst. Durch seinen verzweifelten Überlebenskampf ist Schaden für das Amt und das Land entstanden. Zunehmend mehr Bürger hatten kein Verständnis mehr für das Agieren von Christian Wulff.
Aus diesen Vorgängen der vergangenen Jahre muss man Schlussfolgerungen für den künftigen Kandidaten ziehen. Er oder sie sollte eine breite Zustimmung in der Bevölkerung für dieses hohe Amt haben.
Beim 2. Parlamentariertag werden die Mitglieder von Europaparlament, Bundestag und Landtagen mit dem Mandat der LINKEN vom 16. Februar, 12 Uhr, bis 17. Februar 2012, 14 Uhr, in Kiel, ausführlich Möglichkeiten und Notwendigkeiten einer Weiterentwicklung der Demokratie diskutieren. Auch ich werde daran teilnehmen.
Dora Heyenn wird als Vorsitzende der Fraktionsvorsitzendenkonferenz die Veranstaltung am Donnerstag um 13 Uhr mit ihrer Rede eröffnen. Nach einem Grußwort von Antje Jansen, Fraktionsvorsitzende Schleswig-Holstein, folgt um 13.30 Uhr ein Einleitungsreferat von Oskar Lafontaine. Um 16 Uhr findet ein Presseempfang statt, um 17Uhr hält Gregor Gysi seine Kieler Rede.
Der Freitag beginnt um 9 Uhr mit einer Rede des Parteivorsitzenden Klaus Ernst, im Anschluss folgen die Reden der internationalen Gäste.
Über unseren Livestream hat jeder die Möglichkeit die Redebeiträge zu sehen und zu hören. Einfach auf das Bild rechts klicken.

Auf der Veranstaltung mit unserer Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Anita Tack wurde nochmal ganz deutlich gesagt:
Das Land Brandenburg unternimmt alles, damit sich Ärztinnen und Ärzte wieder vermehrt im ländlichen Raum niederlassen.
Das eigens hierfür geschaffene Internetportal www.arzt-in-brandenburg.de gibt einen guten Überblick über die Möglichkeiten und Unterstützungen, die das Land anbietet.

Ob gestern in Dresden oder morgen in Cottbus: wichtig ist und bleibt der demokratische Konsens gegen neonazistische Ideologie.
Mit unserem Engagement machen wir deutlich, dass Nazis nicht unbehelligt marschieren dürfen. Protest muss in Sicht- und Hörweite möglich sein.
Während das behördliche Sicherheitskonzept in Dresden diesmal aufging und auch nachvollziehbar war, bleiben Fragen offen. Wie kann die Verhältnismäßigkeit von Polizeieinsätzen gewährleistet werden? Wie wird über die strategische Ausrichtung der Einsätze entschieden? Klar ist für mich: auf dem Boden des Grundgesetzes müssen vielfältige Demonstrationsformen zulässig sein.
Der gestrige Erfolg in Dresden lässt hoffen, dass auch der morgige Naziaufmarsch in Cottbus mit Engagement und Zivilcourage in die Schranken gewiesen wird.
Mit dem Kabinettsbeschluss zu den Eckwerten des Doppelhaushalts 2013/2014 setzt die rot-rote Landesregierung ihre Prioritäten auch beim Zukunftsthema Bildung.
Allein in diesem Bereich werden in den Jahren 2013/14 insgesamt 30 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen als im diesjährigen Etat. Damit kann Unterrichtsorganisation an den Schulen in unserer Region mit einer bundesweit überdurchschnittlichen Schüler-Lehrer-Relation von 1:15,4 über die laufende Legislaturperiode hinaus gesichert werden. Gleichzeitig werden fast 20 Millionen Euro für das Projekt „Gemeinsames Lernen“ der Inklusions-Pilotschulen bereitgestellt. Damit wird der Kritik von Gewerkschaften und Elternvertretern umgehend Rechnung getragen.
Mit den bereits in diesem Jahr mehr als drei Millionen Euro zusätzlich bereitgestellten Mittel kann der gemeinsame Unterricht an den geplanten Inklusions-Pilotschulen noch besser unterstützt werden. Mit diesen Mehrausgaben werden an den Pilotschulen zusätzliche Lehrer-Wochenstunden finanziert und der Frequenzrichtwert für die Klassenstärke von 25 auf 23 Schüler abgesenkt. Bis Februar können sich noch weitere Bildungseinrichtungen als Pilotschulen bewerben.
Mit dem gefassten Eckpunkte-Beschluss von Rot-Rot für den geplanten Doppelhaushalt für 2013 / 2014 werden den brandenburgischen Kommunen insgesamt 50 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen. Anteilig profitieren daran auch die Städte und Gemeinden in Märkisch-Oderland.
Damit wird wurde der so genannte Vorwegabzug rückgängig gemacht, den im Jahr 2006 die SPD-CDU-Regierung trotz erheblicher Proteste festgeschrieben hatte: Die damals beschlossene Entnahme von 50 Millionen Euro aus dem Finanztopf der kommunalen Familie zur Absicherung von landespolitischer Aufgaben wird jetzt schrittweise zurückgeführt.
Dies geschah auf Initiative der linken Seite. Mit dieser Entscheidung wird ein Wahlversprechen der Linken erfüllt. Ebenso steht die Zusicherung, dass das Land ab 2014 keine neuen Kredite aufnehmen wird.
Brandenburg verfährt damit anders, als zum Beispiel die Länder Thüringen und Sachsen-Anhalt, die ihre Landeshaushalte sanieren und bei den Kommunen erheblich kürzen.
Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein Weg: Trotz der Konsolidierung der Landesfinanzen wird die kommunale Familie vom Doppelhaushalt 2013/14 profitieren.
Der zivile Ungehorsam formiert sich weltweit:in Kairo, Madrid, Athen, New York, Frankfurt und Dresden.
Menschen gehen gegen Perspektivlosigkeit und Machtmissbrauch auf die Straße. Sie fordern mehr direkte Demokratie ein.
Eine moralische Pflicht zum zivilen Ungehorsam gibt es auch in Bezug auf den Rechtsextremismus. Politische Gegenstrategien sind gefragt. Die rechte Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ und der Neonaziaufmarsch in Dresden haben das Versagen staatlicher Strukturen deutlich gemacht. Dagegen werden Neonazi-Gegner kriminalisiert, wie die Aufhebung der Immunität des Fraktionsvorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Andre Hahn, zeigt.
Dem muss und wird die Zivilgesellschaft mit neuen Ideen und internationalen Vernetzungen begegnen.
Darüber wird auf dem Kongress in Workshops und auf Podien mit Referentinnen aus 10 Ländern zu sprechen und zu streiten sein.
Ich werde mich u.a. in die Diskussion „Ziviler Ungehorsam: Demokratisches Korrektiv oder radikales Transformationsprojekt“ einbringen und stehe anschleißend gerne für Nachfragen zur Verfügung.

An vielen Orten in Brandenburg und deutschlandweit wird heute an die Millionen Menschen gedacht, die von den Nazis ermordet wurden. Auch die Fraktion DIE LINKE legt heute in der Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen einen Kranz nieder.
Dieses Gedenken gehört in unseren Alltag, beharrlich und kontinuierlich als Teil des aktiven Kampfes gegen rechtsextremistische Übergriffe. Die rechte Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, die jüngsten Naziaufmärsche in Neuruppin sowie Dresden und die bereits landesweit angemeldeten drei Großdemonstrationen der Neonazis bis Mai zeigen, wie notwendig dieser Kampf um die Köpfe weiter ist.
DIE LINKE leistet dazu ihren Beitrag. Wir sind vor Ort gegen Neonazis präsent und setzen uns dafür ein, diese Verantwortung parteiübergreifend, mit allen demokratischen Kräfte im Land, wahrzunehmen.
Insbesondere das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ stärkt die Zivilgesellschaft gegen rechtsextreme Einstellungen und Gesinnungen. Mit seiner mobilen Beratung und seiner Opferbetreuung ist es auch Vorbild für andere Bundesländer. Seit mehr als einem Monat rollt ein neues „Mobil für Demokratie“ durch Brandenburg, das insbesondere in den ländlichen Regionen wichtig ist.

Die Grüne Woche ist ein Publikumsmagnet - gerade in der Region Berlin-Brandenburg. Die Fraktion war präsent.
Brandenburg hat gute Ideen und konkrete Innovationen, auch im agrarischen Bereich: Davon konnte sich DIE LINKE-Fraktion im Landtag Brandenburg selbst überzeugen. Zahlreiche Abgeordnete waren vor Ort - klar, sie haben auch genascht und gekostet. Vor allem aber haben sich sich einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der regionalen Anbieter verschafft. Mit viel Verantwortungsbewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums entwickeln sie zeitgemäße Produkte und eröffnen so neue Perspektiven auf dem Land.
Vorab gab es auch schon einen Kurzbesuch beim Quartier für die Frühjahrsklausurtagung der Fraktion. Sie wird im Tagungszentrum "Alte Ölmühle" Wittenberge, also in einem intelligent und ansprechend umgebauten Industriedenkmal ihre Tagesordnung durcharbeiten.

Susya for ever...
stand auf einen Findling gesprüht, am Rande einer Straße in der Westbank in Palästina. Für die Kinder der umliegenden Beduinensiedlungen ist eine kleine Schule gebaut worden, die Hoffnung bedeuten kann, Zukunft.
Nun droht das israelische Militär, sie zu zerstören. Der "einfache" Grund: keine Baugenehmigung! Wir bitten um Unterstützung für den Erhalt der Schule. Bitte sagt es weiter. Helft mit, viele Leute zu gewinnen, die gegen die Zerstörung der Schule protestieren, die es weitersagen, mailen, posten... damit den Kindern die Schule bleibt.
Was könnten wir noch machen?
Wer hat noch Ideen?
Zusammen mit Christian Görke, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion, bereise ich als Teilnehmer einer Delegation der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der LINKEN und der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete.
Nach vielen Gesprächen und Kontakten kann ich feststellen: "Es gibt überall auch Zeichen der Hoffnung und der Verständigung." Ziel der noch bis Donnerstag andauernden Reise ist es, einen Einblick vor Ort über die politische Situation, den aktuellen Stand der Friedensverhandlungen und über Streitfragen wie z.B. den israelischen Siedlungsbau zu gewinnen.
Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich das kleine Reisetagebuch von Dagmar Enkelmann, das hier zu finden ist.